Site Overlay

Mädelchor Saalfeld

Der Mädelchor Saalfeld ist neben den Thüringer Sängerknaben und dem Oratorienchor Saalfeld einer von 3 Chören der Johanneskirche, die 1950 von Walter Schönheit (1927-1985) gegründet wurden. Die erste Probe fand am 25.03.1950 statt. Sein Sohn Michael Schönheit führte diese Tradition fort und übernahm 1985 die Leitung der Chöre. Auch sein Nachfolger, KMD Wolfram Otto, der 1991 Kantor und Organist in Saalfeld wurde, fühlte sich diesem Anspruch verpflichtet. Von 2003 – 2011 sang der Chor unter Leitung von Dietrich Modersohn. Heute zählt der Chor 36 aktive Sängerinnen im Alter von 7 bis 16 Jahren und steht unter der Leitung von Andreas Marquardt, der das Saalfelder Kantorenamt nach einem Jahr der Interimszeit seit 20.1.2013 offiziell innehat  Er wird von Klaus-Peter Marquardt als Chorassistent  und Lisa Gräbner unterstützt.

Die Mädels proben zwei Mal pro Woche, je in einer Einzel- und Gesamtchorprobe. Neue Sängerinnen nehmen in den ersten drei Jahren außerdem an einem Notenlehre-Kurs teil. Neben den wöchentlichen Proben gestaltet der Chor Gottesdienste, Abendmotetten und geistliche Konzerte (Dienstplan). Jedes Mädchen kann mitmachen! Konfessionelle Zugehörigkeit ist nicht erforderlich, allerdings ist man als Chorsängerin verpflichtet, zu möglichst allen Probe und  Auftritten zu erscheinen. Weitere Aufnahmebedingungen gibt es nicht. Jedes Mädchen ab der 1. Klasse kann sich im Spatzenchor anmelden. Dort werden die Jüngsten einige Zeit auf ihr Mitwirken im Mädelchor Saalfeld vorbereitet.


Veranstaltungen

Kommende Veranstaltungen

Startdatum: 1. Mai 2020

Enddatum: 31. Dezember 2020

Mädelchor Saalfeld

Maedelchor-Saalfeld-Johanneskirche

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen fallen bis auf weiteres alle Veranstaltungen mit unseren Chören aus.

Wir werden Sie umgehend hier informieren, wenn Konzerte wieder möglich werden. Bitte schauen Sie daher regelmäßig bei uns vorbei.


Jeder kann Singen

Dies ist ein Motiv, das seit der Gründung der Thüringer Sängerknaben und des Mädelchores 1950 die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen begleitet. Singen heißt nicht nur, die Fähigkeit zu besitzen, mit der Stimme wohlklingende Töne zu erzeugen.

Singen heißt auch:

  • im Rhythmus des Lebens – Einatmen – Ausatmen – bewusst zu schwingen
  • neben der Sprache eine weitere Möglichkeit für den Ausdruck von Lebensgefühl zu besitzen
  • eine Grundlage für die Entwicklung einer natürlichen Intelligenz und Vorstellungsfähigkeit zu erwerben
  • einen Beitrag zu mehr physischer und psychischer Gesundheit zu leisten

Singen ist eine unersetzbare Basis für gelingende Persönlichkeitsentfaltung und eine unerschöpfliche Quelle zur Regeneration persönlicher und sozialer Ressourcen.

Wir bieten eine umfassende, kostenfreie Gesangsausbildung in modernem Ambiente im Zentrum Saalfelds

  • Professionelle Sprech– und Stimmbildung 
  • Unvergessliche  Gemeinschaftserlebnisse (Konzerte, Chorreisen, Ausflüge, Feste)
  • Stärkung der jungen Persönlichkeit (Konzentration, Interesse, Kreativität, Gemeinschaftssinn u.v.m.)
  • Sicheren Transport durch Shuttleverkehr (bei entsprechender Nachfrage) 

Wir sind immer auf der Suche nach neuen Sängerinnen und Sängern. Schauen Sie mit Ihrem Kind doch unverbindlich bei uns vorbei oder rufen Sie uns an. 

Melden Sie Ihr Kind für die Mitwirkung bei den Chören an der Johanneskirche an. Auch im Oratorienchor sind neue Sängerinnen und Sänger herzlich willkommen. Anmeldungen und Informationen sind möglich im Kantorat, Kirchplatz 2, Tel. 03671/4559421


Chronik Mädelchor Saalfeld

1950
25. März: Gründung als “Mädelchor zu St. Johannis”, erste Probe mit 38 Mädchen
3. Mai: Geistliche Volkslieder (4. Abendmotette)
13. September: Werke von Praetorius, Mozart, Gumpelzheimer, Rid, Friederici, Ahle
(23. Abendmotette)
27. September: Geistliche Chormusik  von Lotti, Palestrina, Paminger, Bruckner sowie Geistl. Volks- und Abendlieder mit dem Oratorienchor und dem Knabenchor zu St. Johannis
(25. Abendmotette)
20. Dezember: Geistliche Hausmusik im Gemeindehaus

1951
9. Mai: Geistliche Volkslieder (33. Abendmotette)
16. September: Kirchenchortreffen der Superintendentur Saalfeld
19. September: Geistliche Chormusik von Ruppel, Ahle, Telemann, Satorius, Praetorius
(52. Abendmotette)
26. September: Geistliche Chormusik von Paminger, Franck, Haßler sowie geistliche Volkslieder (53. Abendmotette)
26. Dezember: Weihnachtliche Chormusik mit dem Oratorienchor und den Thüringer Sängerknaben (54. Abendmotette)

1952
16. April: Geistliche Chormusik von Becker, Crüger, Vulpius sowie geistliche Volkslieder
(56. Abendmotette)
2. Juli: Geistliche Chormusik von Schütz u. a. mit dem Oratorienchor zu St. Johannis
(67. Abendmotette)
12. Oktober: Festmotette zum Kirchenchortreffen der Superintendentur Saalfeld mit den Thüringer Sängerknaben (82. Abendmotette)
29. Oktober: Geistliche Kanons alter und neuer Meister und Chorsätze alter Meister
(85. Abendmotette)
16. November: Wilhelm-Köhler-Gedächtnisfeier mit dem Oratorienchor (87. Abendmotette)
24. Dezember: Christvesper

1953
22. April: Geistliche Chormusik von Gumpeltzhaimer, Haßler, Carnazzi, Lotti, Cordans, Frescobaldi, Gllus, Durante (92. Abendmotette)
17. Juni: Festveranstaltung anlässlich der 100. Abendmotette mit den Thüringer Sängerknaben und dem Oratorienchor
24. Juni: Geistliche Chormusik von Ruppel, Stier, Krüger, Krieger, Schüz, Riegel
(101. Abendmotette)
21. Oktober: Geistliche Chormusik von Schein, Grabner, Mendelssohn, Cordans
(117. Abendmotette)
8. November: Kirchenmusikalische Feierstunde in der Evangelischen Kirche zu Gorndorf
15. November: Kirchenchortreffen der Superintendentur Saalfeld
24. Dezember: Christvespermit allen Chören

1954
5. Mai: Geistliche Chormusik von di Lasso, Arnold Mendelssohn, Grunmach, Micheelsen, Distler (125. Abendmotette)
30. Juni: Geistliche Chormusik von A. Mendelssohn und Johannes Brahms
(133. Abendmotette)
19. September: Mitwirkung beim 5. Kirchenchortreffen der Superintndentur Saalfeld
29. September: Gemeindesingen mit Kantor Reining (146. Abendmotette)
3. November: Festmusik mit Mitgliedern des Sinfonieorchesters Saalfeld von Brahms, Berlioz, Peeters (150. Abendmotette)
24. Dezember: Christvesper mit allen Chören
25. Dezember: Christmette mit Krippenspiel

1955
8. April: Passionsspiel “Simon von Kyrene” von Gottfried Voigt (154. Abendmotette)
8. Juni: Geistliche Chormusik von Chemin-Petit, Grabner, Schütz, Schop, Stoitzer, Kugelmann (160. Abendmotette)
24. Juni: Gemeindeliedersingen (162. Abendmotette)

Chornamen

Nach einer mindestens einjährigen Probezeit, in der die Bewerberin wenigstens an 100 Proben teilgenommen haben muss, erfolgt die Bestätigung der Bewerberin als reguläre Mädelchoristin. Auf Grund der Unterlagen des Chortagebuches benennt der Chorleiter die hierfür in Frage kommenden Mädchen den Chorältesten, die darüber beschließen, ob sie dem Chorkonvent die endgültige Aufnahme der betreffenden Mädchen in die Chorgemeinschaft empfehlen sollen.

Die endgültige Aufnahme in die Chorgemeinschaft erfolgt in einer Versammlung des gesamten Chores durch den Chorleiter als Beauftragten aller bestätigten Mädelchoristinnen. Die Aufzunehmende wird hierbei auf die Anerkennung der Chorordnung und zur Treue gegenüber der Chorgemeinschaft durch Handschlag verpflichtet.

Als äußeres Zeichen erhalten Mädchen, die an der kirchlichen Unterweisung in Form von Christenlehre, Religionsunterricht oder Konfirmandenunterricht bzw. bei Angehörigen der katholischen Kirche an der entsprechenden Unterweisung ihrer katholischen Gemeinde teilnehmen, einen Chornamen, mit dem sie innerhalb des Chores anzureden ist. Die Auswahl der Chornamen aus der Chornamensliste obliegt den Chorältesten.

Mädelchoristinnen, die keiner christlichen Kirche angehören und keine christliche Unterweisung genießen, erhalten keinen Chornamen.

(Quelle: Chorordnung des Mädelchores 2004, zuletzt ergänzt 2007)

Name (Herkunft) und Bedeutung

Adelinde: (althochdeutsch) Das edle Schild
Aleke: (friesisch/niederdeutsch) Von edlem Wesen
Almudis: (althochdeutsch) Von edler Gesinnung
Alsuna: (althochdeutsch) Die Edel-Sonne
Alveradis: (germanisch) Die das Geheimnis der Elfen Wissende
Alwina: (althochdeutsch) Edle Freundin
Amelie: (althochdeutsch) Die Tapfere
Amelinde: (althochdeutsch) Die sanfte Beschützerin
Astrid: (altnordisch) Die göttlich Schöne
Berta: (althochdeutsch) Die Strahlende, Glänzende
Blida: (germanisch) Die heiter Kämpfende
Bothilde: (althochdeutsch) Die Gebieterin im Kampf
Brid: (keltisch) Die Erhabene
Dagmar: (althochdeutsch) Die Berühmte des Tages
Dagny: (skandinavisch) Der neue Tag
Dietlind: (althochdeutsch) Die das Volk mit dem Schild schützt 
Dietrun: (althochdeutsch) Die das Geheimnis des Volkes kennt
Edda: (altdeutsch) Die Gesegnete 
Edigna: (germanisch) Die aus edlem Stamm
Eghilt: (althochdeutsch) Die Schwertkämpferin
Eldrid: (altnordisch) Die Feuerreiterin 
Elfriede: (germanisch) Die von Elfen Beschützte
Fara: (althochdeutsch) Die Reisende 
Faralda: (althochdeutsch) Die reisende Herrscherin 
Fehild: (althochdeutsch) Die freudige Kämpferin 
Ferun: (germanisch) Die Freude Zaubernde 
Frauke: (friesisch) Die kleine Herrin
Freya: (altnordisch) Herrin, Schutzherrin der Liebe und Fruchtbarkeit 
Friederike: (althochdeutsch) Die Friedensfürstin 
Frigga: (germanisch) Die Friedensreiche, Schutzherrin der Ehe und Mutterschaft
Fulberta: (althochdeutsch) Die Glänzende im Volk 
Gefion: (altnordisch) Die Geberin, Schutzherrin der Familie und des Glücks
Gelsa: (germanisch) Die Frohmütige 
Gerhild: (althochdeutsch) Die Speerkämpferin 
Gesa: (althochdeutsch) Die kraftvolle Speerkämpferin 
Gesche: (friesisch, niederdeutsch) Die kraftvolle Speerwerferin
Gesine: (althochdeutsch) Die starke Speerwerferin 
Gisa: (altdeutsch) Von edler Abstammung
Gismara: (althochdeutsch) Die Berühmte von edler Abstammung
Godelind: (althochdeutsch) Die von Gott Beschützte 
Godolewa: (althochdeutsch) Die von Gott Geliebte 
Gudrun: (altnordisch) Die geheimnisvolle Kämpferin 
Gudula: (altnordisch) Die Gottes Geheimnis kennt 
Hadmut: (althochdeutsch) Die mit kämpferischem Geist 
Hagrun: (althochdeutsch) Das schützende Geheimnis
Hallgard: (altnordisch) Steinerner Schutz
Hedda: (althochdeutsch) Die eifrige Kämpferin 
Heidrun: (altnordisch) Die von edler Gestalt ist und Geheimnisse weiß
Hella: (altnordisch) Die Heilige 
Helrun: (germanisch) Die das Geheimnis der Heilung kennt 
Henrike: (altdeutsch) Herrin des Hauses 
Herrada: (althochdeutsch) Die Ratgeberin des Heeres 
Hilde: (altdeutsch) Die Kämpferin 
Hilla: (friesisch) Die sich eifrig Bemühende
Ida: (althochdeutsch) Die Seherin
Inge: (althochdeutsch) Die Beschützende
Ingeborg: (altnordisch) Die Hüterin der Burg 
Irmela: (althochdeutsch) Die alles Überschauende 
Irmhild: (althochdeutsch) Die gewaltige Kämpferin 
Irmina: (althochdeutsch) Die Allumfassende
Isantrud: (althochdeutsch) Die Eisenstarke 
Kunigunde: (althochdeutsch) Die Kämpferin für ihre Sippe 
Kunna: (althochdeutsch) Die Sippentochter 
Lidwina: (althochdeutsch) Die Freundin des Volkes 
Lioba: (gotisch) Die Liebliche 
Lykke: (althochdeutsch) Die Glückliche 
Marada: (althochdeutsch) Die durch ihren Rat Berühmte 
Mathilde: (althochdeutsch) Die machtvolle Kämpferin 
Mildred: (altenglisch) Die sanftmütige Starke
Nanna: (altnordisch) Die Mutige
Nortrun: (germanisch) Die Geheimnisträgerin des Nordens 
Norwiga: (germanisch) Die Kämpferin des Nordens 
Odarike: (althochdeutsch) Die reiche Erbin 
Odila: (althochdeutsch) Die Erbin 
Osrun: (nordisch) Göttliches Geheimnis
Ostara: (germanisch) Die Frühlingshafte 
Rinelda: (albanisch) Die heldische Beraterin 
Romilda: (althochdeutsch) Die ehrenhafte Kämpferin 
Runa: (althochdeutsch) Die Geheimnisvolle 
Sarhild: (germanisch) Die gewappnete Kämpferin 
Selinde: (althochdeutsch) Die freundliche Siegerin 
Sigga: (althochdeutsch) Die Siegerin 
Signy: (altnordisch) Die Siegreiche 
Sigrid: (altnordisch) Die schöne Siegerin 
Siv: (altnordisch) Die Braut 
Solveigh: (altnordisch) Die Hausherrin 
Stella: (lateinisch) Der Stern 
Sunja: (althochdeutsch) Die Kämpferin für das Licht 
Sunna: (althochdeutsch) Die Sonne
Svea: (altnordisch) Die Schwedin 
Swantje: (friesisch) Kleiner Schwan 
Thyra: (altnordisch) Die ihre Kraft von Thor hat 
Tilrun: (germanisch) Die Geheimnisse weiß
Trude: (althochdeutsch) Die Starke 
Vrederun: (althochdeutsch) Die das Geheimnis des Friedens kennt
Wala: (althochdeutsch) Die Herrin 
Walburga: (althochdeutsch) Die schützende Herrin 
Wiebke: (althochdeutsch) Die glänzende Kämpferin 
Wilfrieda: (althochdeutsch) Die Frieden Wollende 
Wunna: (althochdeutsch) Die Freudige